Todesermittlungsverfahren nach Tod durch Blitzschlag eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Mainz hat das Todesermittlungsverfahren zum Nachteil eines Fußballspielers aus Nieder-Wiesen eingestellt.

Nach den durchgeführten Ermittlungen haben sich keine Anhaltspunkte für ein todesursächliches Fremdverschulden ergeben.

Nach dem Ergebnis der Obduktion ist der 1979 geborene Mann am 31.08.2018 an den Folgen des Blitzschlages verstorben. Der Blitzeinschlag auf dem Sportplatz war indes nicht vorhersehbar. Nach den übereinstimmenden Bekundungen der als Zeugen vernommenen Anwesenden war es zum Zeitpunkt des Vorfalls zwar düster und regnerisch, jedoch herrschte (noch) kein Gewitter. Der Blitz sei für alle vollkommen überraschend gekommen. Bei dieser Sachlage lag auch keine sorgfaltswidrige Pflichtverletzung des Schiedsrichters vor.

gez. Keller
Leitende Oberstaatsanwältin